ie Pyramide im Schlosspark Machern wurde 1792 im Auftrag des Grafen von Lindenau durch dessen Bauinspektor E. W. Glasewald erbaut. Teilweise aus rotem Rochlitzer Porphyr gefertigt, besitzt sie eine Grundfläche von 13 x 13 Metern und einer Höhe von 11,45 m.
rsprünglich sollte das Bauwerk als gräfliches Mausoleum genutzt werden, was letztlich aber nie durchgeführt wurde. Im Inneren befinden sich Nischen, welche mit den
Namen der Vorfahren des Grafen beschriftet waren und in denen sich nachgebildete Gedenk – Urnen befanden. Unterhalb des Hauptraumes, in der Krypta gibt es 4 einzelne Grabkammern, diese waren für die Särge des Grafen selbst und seiner Familienmitglieder angedacht.
emerkenswert ist das innerhalb der Pyramide befindliche System aus versteckten Öffnungen, die quasi Geheimgänge zwischen dem Innenraum und der Gruft, welche
darunter liegt bilden. Ebenso existieren noch weitere seitliche Gänge. Bei genauerer Betrachtung des seltsamen Wegesystems rund um die Macherner Pyramide, soll noch eine skurrile Besonderheit ins Auge fallen. Die Wege seien in Form eines Skarabäus angelegt worden.
reimaurer und Rosenkreuzer hielten nachweislich ihre Zusammenkünfte hier ab und der Innenraum der Pyramide wurde zum Zwecke freimaurerischer Rituale genutzt.
it Hilfe von Fördermitteln konnte die Pyramide zwischen 1992 und 1998 weitgehend restauriert werden. Rechts und links der Eingangstreppe sind zwei weiße Löwen – Skulpturen zu sehen,
die wurde im Zuge der Restaurierung ebenfalls erneuert.